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Boat trip to Batambang

Venedig auf Kambotschanisch

sunny 43 °C

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Es gibt zwei Wege um von Siem Reap nach Batambang zu gelangen.
Mit dem Bus, was bedeutet 5-6 Stunden in einem überfüllten stikigen Bus über marode Strassen hinweg zu donnern
oder per Boot entlang wunderschöner Landschaften zu gondeln und sich den "kühlen" Fahrtwind durch die Haare streichen lassen.
Busfahrten sind ******* und anstrenngend. Wir entscheiden uns für den Wasserweg.

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Auf dem Tonle Sap-See hat sich ein kleiner Mikrokosmos gebildet.
Die Menschen leben in Mitten des Sees auf Hausbooten. Eine sureale, eigene kleine Welt.
Der Weg zur Arbeit, dem Fischen, ist dann auch nicht mehr soweit.

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auch der Weg zum Supermarkt wird einem durch diese Lebensweise erspart,
der Supermarkt kommt vor die Hausbootstür.

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Nach dem Seeüberquerung gondeln wir Stundenlang durch malerische Flusslandschaften, entlang deren Ufer sich Hunderte von Hausboten reihen, ja ganze Dörfer haben sich so gebildet.

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Ein Bravo an alle französischen Missionare,
oder den Erfinder der Schwimmenden Gotteshäuser.
Kommt einer am Sonntag nicht zum Gottesdienst kommt wohl die Kirche zu ihm.

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Ja zugegeben ein paradestück der Bootsbaukunst war unser Fortbewegungsmittel nicht gerade.
Erschwerend zudem der niedere Wasserstand des Flusses.
in jeder Kurve musste das Boot mit blosser Manneskraft zurück in die Fahrtrinne gerudert werden.
Technik und Fingerspitzengefühl kam bei unserem Fahrer ganz klar hinter dem Speed.
Durch seine Balkanraser-Fahrweise wurde der Motor auch arg in mitleidenschaft gezogen,
so hatten wir einige Pausen in welchen die Maschiene repariert werden musste.

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Ein grosser Vorteil dieser Hausboote.
Bei Nachbarschaftsstreitereien einfach Anker lichten und weiterfahren.

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Kein Strom, kein Gameboy, kein Computer, dafür viel Badespass...

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Eine Fernsehantennen scheint zur Grundausstattung zu gehören.
Wenig Essen, bittere Armut, viel Arbeit, aber Gott segne den Erfinder des Fernsehen...

Posted by HikHak 04:02 Archived in Cambodia

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