Saigon
27.04.2008
28 °C

Der erste Eindruck von Saigon...

...die Stadt besteht aus Motorräder....
Offensichtlich werden hier bereits die Babys mit einem fahrbarem Untersatz geboren,
zu Fuss ist hier niemand unterwegs.
Wie eine Heuschreckenplage fressen sie sich durch die Stadt.
Trottoires, nur eine weitere Überholspur...auch da kann man sich nicht in Sicherheit wiegen.
Gehupt wird in Vietnam nicht als Zeichen der Wahrnung, sondern zum zeigen das man fährt...

Nik, der Bruder von Stuart wohnt seit einiger Zeit in Saigon.
Den Fremdenführer haben wir also schon. Er führt uns gleich an ersten Abend in ein typisches Restaurant.
Wow, die Karte ist mit vietnamesischen Köstlichkeiten gefüllt: Sollen wir nun Froschschenkel, Schlange,
Sauenzizzen, Ziegenpenis, Schildkröten oder doch lieber das altbekannte Beef essen.
Gegrillt wir auf dem Tisch und das Essen ist zu guter letzt vorzüglich...
Als kleiner Verteiler gibt es noch einen Schnaps, uups das war Schlangenblut drin...
naja soll gut für das Herz und die Potenz sein...


Er weiss noch nicht was ihn gleich erwartet...

eine neue Stadt, ein neues Fortbewegnungsmittel.

Wie die alten Imperialisten lassen wir uns durch die Stadt chauffieren.

Neben uns donnert der tägliche Verkehr vorbei.
Doch die Cyclofahrer schlängeln sich unbeirrt durch das Chaos.
Ein Ausweichmanöver da, ein Fluchen dort...
Wir geben uns voll Vertrauen in ihre Hände und lassen die Stadt in Ruhe auf uns wirken.

Notre Dame in Saigon, nicht ganz so schön wie das Original,
doch in dieser Kulisse nicht weniger beeindruckend...

Werbeeinblendung am Saigonriver...

Nach getaner Arbeit und ordentlichem Touristengeld gönnt Mann sich ein kleines Nickerchen..

You Sir, you buy book, cheap...good for you, good for me...number one in Vietnam...

Der Cho Ben Thanh ist der grösste Markt Saigons.
Obst, Gemüse, Fleich, Fisch, Gewürze, Tabak, Sandalen, Hüte, Haustiere,
Werkzeuge, Stoffe und und und - es gibt (fast) nichts was sich hier nicht finden
liesse. Schuhe und T-Shirts in unseren Grössen konnten wir trotz ausgibiger Suche
nicht finden. Die Verkaufsstrategien der Vietnamesen waren so überzeugen das es uns schwer viel
de uns viel zu kleinen Sachen nicht zu kaufen. Wurden wir doch beim passieren eines Standes
gleich festgehalten und lautstark gefragt: "You Buy Sir" auf unser nein kam prompt ein:
"Why you don't buy? Good for You, good for me!"
Ein weiteres Verneinen unsererseits führte dann schon beinahe zu Handgreiflichkeiten...

Shop mit Eiern und sehr freundlicher Verkäuferin.


aha hier kann man also die Sauenzizzen kaufen... mmmmh lecker... ob da noch Milch drinn ist?

Planwirtschaft...


Abwechslung vom Shopping, wir gehen Bowlen.
Sponsort by Niks Freundin, welche in diesem Bowlingzentrum arbeitet.

Abschiedsessen in Saigon, Morgen machen wir uns auf den Weg nach Mui Ne.
Maria - Stuart - Nik - Phong - u di zwe andere kennet dir ja