A Travellerspoint blog

Mar 2008

Boat trip to Batambang

Venedig auf Kambotschanisch

sunny 43 °C

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Es gibt zwei Wege um von Siem Reap nach Batambang zu gelangen.
Mit dem Bus, was bedeutet 5-6 Stunden in einem überfüllten stikigen Bus über marode Strassen hinweg zu donnern
oder per Boot entlang wunderschöner Landschaften zu gondeln und sich den "kühlen" Fahrtwind durch die Haare streichen lassen.
Busfahrten sind ******* und anstrenngend. Wir entscheiden uns für den Wasserweg.

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Auf dem Tonle Sap-See hat sich ein kleiner Mikrokosmos gebildet.
Die Menschen leben in Mitten des Sees auf Hausbooten. Eine sureale, eigene kleine Welt.
Der Weg zur Arbeit, dem Fischen, ist dann auch nicht mehr soweit.

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auch der Weg zum Supermarkt wird einem durch diese Lebensweise erspart,
der Supermarkt kommt vor die Hausbootstür.

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Nach dem Seeüberquerung gondeln wir Stundenlang durch malerische Flusslandschaften, entlang deren Ufer sich Hunderte von Hausboten reihen, ja ganze Dörfer haben sich so gebildet.

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Ein Bravo an alle französischen Missionare,
oder den Erfinder der Schwimmenden Gotteshäuser.
Kommt einer am Sonntag nicht zum Gottesdienst kommt wohl die Kirche zu ihm.

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Ja zugegeben ein paradestück der Bootsbaukunst war unser Fortbewegungsmittel nicht gerade.
Erschwerend zudem der niedere Wasserstand des Flusses.
in jeder Kurve musste das Boot mit blosser Manneskraft zurück in die Fahrtrinne gerudert werden.
Technik und Fingerspitzengefühl kam bei unserem Fahrer ganz klar hinter dem Speed.
Durch seine Balkanraser-Fahrweise wurde der Motor auch arg in mitleidenschaft gezogen,
so hatten wir einige Pausen in welchen die Maschiene repariert werden musste.

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Ein grosser Vorteil dieser Hausboote.
Bei Nachbarschaftsstreitereien einfach Anker lichten und weiterfahren.

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Kein Strom, kein Gameboy, kein Computer, dafür viel Badespass...

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Eine Fernsehantennen scheint zur Grundausstattung zu gehören.
Wenig Essen, bittere Armut, viel Arbeit, aber Gott segne den Erfinder des Fernsehen...

Posted by HikHak 4:02 AM Archived in Cambodia Comments (0)

Siem Reap

Die Tempel um Angkor

sunny 40 °C

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Die Weiterreise von Phnom Penh nach Siem Reap musste wohl überlegt werden.
Gibt es doch so viele verschiedene Transportmöglichkeiten in diesem Land.

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Reisen wir als Säue…

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Als Brett…

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Mit dem Ochsenkarren…

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oder mit dem schnittigen Cabriolet…

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In Siem Reap angekommen Quartieren wir uns im Mandalay Inn ein.
LOOK EXPENSIVE, BUT NOT.
www.mandalayinn.com Sehr empfehlenswerte Unterkunft.

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Leider entspricht die Speisekarte nicht unseren Vorstellungen.
Wie gerne hätten wir doch Hundeburger mit Ratatouille und Wurmsalat gegessen.

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Sagenumwobenes Angkor Wat. Das grösste sakrale Bauwerk der Erde.
Jährlich zieht es über 2 Mio. Besucher aus aller Welt an.
Wer das Heiligtum betritt, die ungeheure Grösse der Anlage durchschreitet, die bis ins Detail durchdachte Geometrie der Architektur begreift und die unvorstellbare Schönheit der Skulpturen und Flachreliefs sieht, kommt sich wie in einem Traum vor.

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Wir erkundigen die gigantische Tempelanlage mit der Budget- und Sportversion.
Ist auch sicherer wegen den Minen, Schlangen, Tigern und was da sonst noch für Getiere umherdschungelt…

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Der Bayon mit seinen etwa 200 gewaltigen Gesichtern mit ihrem zu Stein erstarrten lächeln, die uns erschaudern liessen.
Besonders faszinierend bei Sonnenaufgang, da es zu dieser unchristlichen Zeit noch kaum andere Besucher hat.
Die grosse Masse pilgert zum Sonnenaufgang ins Angkor Wat.

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Ich hab meinen Ursprung gefunden…

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Ein nach denkmalpflegerischen Standards sauber sortiertes Archiv…

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Ta Prohm (Tomb Raider)

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Dieser Tempel legt Zeugnis ab über die Vergänglichkeit der Menschenwerke und die Macht der Natur.
Wie Tentakel von riesigen Kraken, umarmen die mächtigen Wurzeln der Urwaldriesen dieses Bauwerk. Sie sprengen selbst die dicksten Wände, doch bewahren sie durch ihre Umklammerung, diese vor dem Einsturz, wodurch sie gleichzeitig Zerstörer und Erhalter in einem sind.

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Auch dieser Tempel ist in den frühen Morgenstunden (bei Sonnenaufgang) menschenleer.
Wir fühlten uns wie in eine Fantasiewelt versetzt.

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Beim betreten und verlassen der Tempel ertönt sofort gebetsmühlenartig: „you buy, only one dollaaaarrrr!“
Wobei „no thank’s“ auf taube Ohren stösst und mit einem „only one dollaaaarrrr“ beantwortet wird.

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Während ganzen 7 Tagen, haben wir nun die Tempel von Angkor besucht.
Wir sind tief beeindruckt und hundemüde… der Eintrittspreis von 60 USD hat sich aber mehr als gelohnt.
Unbegreiflich, das die meisten Besucher in einem Tag durch die Tempelanlage hetzen.

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Das Leben der Einheimischen geht rund um den Touristentrubel in gewohnter Form weiter.
Nur wenige profitieren von den enormen Einnahmen durch den Tourismus. Die Meisten leben in bitterer Armut.
Der gesamte Erlös durch den Verkauf der Tickets zu Angkor fliesst in die Taschen der Konzernleitung der Sokha Hotel Co. Ltd.
Lediglich 1 Mio. US-Dollar wird an die Regierung in Phonm Penh abgeliefert.
Dies bei 2 Mio. Besucher jährlich und einem Ticketpreis von 40 $ pro Tag. Das Volk geht dabei leer aus!!!

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Posted by HikHak 5:20 AM Archived in Cambodia Comments (1)

Phnom Penh

Eine Stadt versinkt im Chaos

overcast 35 °C

Am 16.März verabschieden wir uns von der Insel Koh Wai und machen uns auf Richtung Kambotscha.

Wir verlassen Thailand über den Grenzposten Hat Lek
Visa on Arrival für 1Monat (ohne Passfoto) 1’200THB kein Problem
Bereits am Grenzposten werden wir von einer Horde $-hungriger Khmers empfangen, welche uns lautstark ihre Dienstleistungen aufdrängen wollen…. Indien lässt grüssen!!!

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Nach zähen Verhandlungen, während 2h bei glühender Hitze, gelang es uns doch noch eine adäquate und preiswerte Fahrgelegenheit zu organisieren. Mit einem französischen Pärchen düsten wir im Privattaxi Richtung Phnom Penh.

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Die Strasse war ganz passabel, nur einige Brückenabschnitte sind noch nicht fertig gestellt.
No Problem Sir, wir überqueren den Fluss auf altbewährte Weise, per Fähre Made in Cambodia.

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Unser Guesthouse (GH Nr.9, Lakeside) in Phnom Penh sieht auf den ersten Blick ganz gut aus, entpuppte sich aber schnell als Drogenkonsums- und Umschlagsplatz. Wir waren echt entsetzt, wie sich hier einige hängen gebliebene Touris den Rest gaben…

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Entschädigt wurde das traurige Szenarium allerdings durch die schöne Aussicht auf den Boeng Kak See.

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Strassenleben und Markgeschehen in Phnom Penh.

Durch die Strassen zu gehen ist wegen der mörderischen Hitze anstrengen, entschädigt wird man allerdings durch das unvergleichliche lächeln der Khmer.
Auch wenn der Holocaust der roten Khmer tiefe Narben auf den Seelen der Menschen hinterlassen hat, ihr berühmtes Lächeln, das „sourir khmer“, mit dem sie jeden fremden verzaubern, haben sie nicht verloren.

Posted by HikHak 3:17 AM Archived in Cambodia Comments (0)

Koh Wai

Ao Yai Ma

sunny 32 °C

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seit dem 2. März sind wir auf Ko Wai, eine echt traumhafte kleine Insel. Wir haben hier ein super Resort gefunden (Ao Yai Ma). Eine nette Thaifamilie hat hier sieben kleine Bungalows und ein kleines, sehr gutes Restaurant.

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Weisser Sand, türkis Wasser und ein traumhaftes Korallenriff ist unser neues Zuhause.

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Es ist sehr ruhig hier, kein Internet und Strom nur von 6 bis 9 am Abend. Wir verbringen unsere Tage mit fischen, schnorcheln, schwimmen, Backgammen spielen, Thai lernen und lesen.

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Bemerkung an Damilo Dolce: Was meinst du zu dieser Bleibe. Ein Fortschritt, oder nicht?

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Der Vater der Familie nimmt Jonas häufiger mit zum Hochseefischen und ich habe dann ein feines z’Nacht.

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Profi at work…. Gefischt wird hier nicht mit einer Rute, das ist Falang style, wir fischen nur mit leine und Hacken, als Köder wird ein Tintenfisch benutzt, welcher vorher gefischt werden muss.

Meinen ersten Tintenfisch zog ich auf einem Kajak an Land. Wieso er Tintenfisch genannt wird haben wir sofort bemerkt, als er aus dem Wasser geholt wurde entleerte er seinen Tintenvorrat in Susanns Richtung….

Sie hat nun ein tolles Batik-Shirt…

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Nein, zum Fischesser ist er trotzdem nicht geworden.

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Ausser uns, sind noch eine französische Familie, zwei englische Frauen und neu 3 weitere französische Ladys hier.

Inzwischen sind wir wie eine kleine Familie, es ist sehr gediegen hier, keine lauten Partys, keine verf***** Sextouristen, nur nette Leute.

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Die Thais lieben Haustiere. Vorne links am Pier halten sie in Netzen wie in einem Aquarium grosse bissige Fische, darunter sogar ein Haifisch. Die Fütterung der Raubtiere, war jeden Tag ein Highlight.

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Am liebsten würden wir hier nicht mehr weg.

Posted by HikHak 11:17 PM Archived in Thailand Comments (0)

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