Travel Blogs by Travellerspoint

Cambodia

Batambang

Provinz und Cowboys

overcast 39 °C

Batambang_01.jpg
Abends bei Sonnenuntergang, nach 8 Stündiger Bootsfahrt,
treffen wir in der provinzstadt Batambang ein.

Batambang_02.jpg
Die Stadt bietet keine besonderen Atraktionen.
Ein paar verirrte Touristen auf der Durchreise, einige möchtegern Cowboys
auf der Jagt nach kambotschanischem Frischfleisch...

Batambang_03.jpg

Batambang_04.jpg
Unsere bescheidene Unterkunft...
Sauberes grosses Zimmer, warme Dusche, Free Internet und sogar ein Balkon.
http://www.busstopcambodia.com/

Hat übrigens komische Geister welche mit Vorliebe Schlüssel verschwinden lassen.
Nach langem suchen kann man diese aber wieder finden ;o)

Batambang_05.jpg
mmmmh... Stikireis aus dem Bambusrohr schmeckt wohl besonders gut.

Batambang_06.jpg
Achterbahnfahrt oder wie sie es dort nennen Bambootrain.

Batambang_07.jpg

Batambang_08.jpg
Begegnen sich zwei dieser Gefährte auf der Strecke, wird abgeschätzt wer mehr geladen hat,
derjenige mit weniger Last muss kurzerhand sein fahrbarer Untersatz auseinanderbauen
und den andern passieren lassen...

Batambang_09.jpg
ein spassiges Unternehmen, sehr lohnenswert!

Batambang_10.jpg
Ob das an der Tour de France erlaubt währe?

Batambang_11.jpg

Batambang_12.jpg

Batambang_13.jpg

Posted by HikHak 04:27 Archived in Cambodia Comments (0)

Boat trip to Batambang

Venedig auf Kambotschanisch

sunny 43 °C

toBatamb_01.jpg

Es gibt zwei Wege um von Siem Reap nach Batambang zu gelangen.
Mit dem Bus, was bedeutet 5-6 Stunden in einem überfüllten stikigen Bus über marode Strassen hinweg zu donnern
oder per Boot entlang wunderschöner Landschaften zu gondeln und sich den "kühlen" Fahrtwind durch die Haare streichen lassen.
Busfahrten sind ******* und anstrenngend. Wir entscheiden uns für den Wasserweg.

toBatamb_03.jpg
Auf dem Tonle Sap-See hat sich ein kleiner Mikrokosmos gebildet.
Die Menschen leben in Mitten des Sees auf Hausbooten. Eine sureale, eigene kleine Welt.
Der Weg zur Arbeit, dem Fischen, ist dann auch nicht mehr soweit.

toBatamb_02.jpg

toBatamb_04.jpg

toBatamb_05.jpg

toBatamb_06.jpg

toBatamb_07.jpg
auch der Weg zum Supermarkt wird einem durch diese Lebensweise erspart,
der Supermarkt kommt vor die Hausbootstür.

toBatamb_08.jpg
Nach dem Seeüberquerung gondeln wir Stundenlang durch malerische Flusslandschaften, entlang deren Ufer sich Hunderte von Hausboten reihen, ja ganze Dörfer haben sich so gebildet.

toBatamb_09.jpg

toBatamb_10.jpg
Ein Bravo an alle französischen Missionare,
oder den Erfinder der Schwimmenden Gotteshäuser.
Kommt einer am Sonntag nicht zum Gottesdienst kommt wohl die Kirche zu ihm.

toBatamb_11.jpg

toBatamb_12.jpg

toBatamb_13.jpg
Ja zugegeben ein paradestück der Bootsbaukunst war unser Fortbewegungsmittel nicht gerade.
Erschwerend zudem der niedere Wasserstand des Flusses.
in jeder Kurve musste das Boot mit blosser Manneskraft zurück in die Fahrtrinne gerudert werden.
Technik und Fingerspitzengefühl kam bei unserem Fahrer ganz klar hinter dem Speed.
Durch seine Balkanraser-Fahrweise wurde der Motor auch arg in mitleidenschaft gezogen,
so hatten wir einige Pausen in welchen die Maschiene repariert werden musste.

toBatamb_14.jpg

toBatamb_15.jpg
Ein grosser Vorteil dieser Hausboote.
Bei Nachbarschaftsstreitereien einfach Anker lichten und weiterfahren.

toBatamb_16.jpg

toBatamb_17.jpg
Kein Strom, kein Gameboy, kein Computer, dafür viel Badespass...

toBatamb_18.jpg

toBatamb_19.jpg
Eine Fernsehantennen scheint zur Grundausstattung zu gehören.
Wenig Essen, bittere Armut, viel Arbeit, aber Gott segne den Erfinder des Fernsehen...

Posted by HikHak 04:02 Archived in Cambodia Comments (0)

Siem Reap

Die Tempel um Angkor

sunny 40 °C

SiemReap-01.jpg
Die Weiterreise von Phnom Penh nach Siem Reap musste wohl überlegt werden.
Gibt es doch so viele verschiedene Transportmöglichkeiten in diesem Land.

SiemReap-02.jpg
Reisen wir als Säue…

SiemReap-03.jpg
Als Brett…

SiemReap-04.jpg
Mit dem Ochsenkarren…

SiemReap-05.jpg
oder mit dem schnittigen Cabriolet…

SiemReap-06.jpg
In Siem Reap angekommen Quartieren wir uns im Mandalay Inn ein.
LOOK EXPENSIVE, BUT NOT.
www.mandalayinn.com Sehr empfehlenswerte Unterkunft.

SiemReap-07.jpg
Leider entspricht die Speisekarte nicht unseren Vorstellungen.
Wie gerne hätten wir doch Hundeburger mit Ratatouille und Wurmsalat gegessen.

SiemReap-08.jpg
Sagenumwobenes Angkor Wat. Das grösste sakrale Bauwerk der Erde.
Jährlich zieht es über 2 Mio. Besucher aus aller Welt an.
Wer das Heiligtum betritt, die ungeheure Grösse der Anlage durchschreitet, die bis ins Detail durchdachte Geometrie der Architektur begreift und die unvorstellbare Schönheit der Skulpturen und Flachreliefs sieht, kommt sich wie in einem Traum vor.

SiemReap-10.jpg

SiemReap-101.jpg

SiemReap-102.jpg

SiemReap-103.jpg

SiemReap-104.jpg

SiemReap-09.jpg
Wir erkundigen die gigantische Tempelanlage mit der Budget- und Sportversion.
Ist auch sicherer wegen den Minen, Schlangen, Tigern und was da sonst noch für Getiere umherdschungelt…

SiemReap-111.jpg
Der Bayon mit seinen etwa 200 gewaltigen Gesichtern mit ihrem zu Stein erstarrten lächeln, die uns erschaudern liessen.
Besonders faszinierend bei Sonnenaufgang, da es zu dieser unchristlichen Zeit noch kaum andere Besucher hat.
Die grosse Masse pilgert zum Sonnenaufgang ins Angkor Wat.

SiemReap-11.jpg

SiemReap-112.jpg
Ich hab meinen Ursprung gefunden…

SiemReap-113.jpg
Ein nach denkmalpflegerischen Standards sauber sortiertes Archiv…

SiemReap-114.jpg

SiemReap-12.jpg
Ta Prohm (Tomb Raider)

SiemReap-13.jpg
Dieser Tempel legt Zeugnis ab über die Vergänglichkeit der Menschenwerke und die Macht der Natur.
Wie Tentakel von riesigen Kraken, umarmen die mächtigen Wurzeln der Urwaldriesen dieses Bauwerk. Sie sprengen selbst die dicksten Wände, doch bewahren sie durch ihre Umklammerung, diese vor dem Einsturz, wodurch sie gleichzeitig Zerstörer und Erhalter in einem sind.

SiemReap-14.jpg

SiemReap-15.jpg

SiemReap-16.jpg

SiemReap-17.jpg

SiemReap-18.jpg
Auch dieser Tempel ist in den frühen Morgenstunden (bei Sonnenaufgang) menschenleer.
Wir fühlten uns wie in eine Fantasiewelt versetzt.

SiemReap-19.jpg

SiemReap-21.jpg
Beim betreten und verlassen der Tempel ertönt sofort gebetsmühlenartig: „you buy, only one dollaaaarrrr!“
Wobei „no thank’s“ auf taube Ohren stösst und mit einem „only one dollaaaarrrr“ beantwortet wird.

SiemReap-20.jpg
Während ganzen 7 Tagen, haben wir nun die Tempel von Angkor besucht.
Wir sind tief beeindruckt und hundemüde… der Eintrittspreis von 60 USD hat sich aber mehr als gelohnt.
Unbegreiflich, das die meisten Besucher in einem Tag durch die Tempelanlage hetzen.

SiemReap-22.jpg
Das Leben der Einheimischen geht rund um den Touristentrubel in gewohnter Form weiter.
Nur wenige profitieren von den enormen Einnahmen durch den Tourismus. Die Meisten leben in bitterer Armut.
Der gesamte Erlös durch den Verkauf der Tickets zu Angkor fliesst in die Taschen der Konzernleitung der Sokha Hotel Co. Ltd.
Lediglich 1 Mio. US-Dollar wird an die Regierung in Phonm Penh abgeliefert.
Dies bei 2 Mio. Besucher jährlich und einem Ticketpreis von 40 $ pro Tag. Das Volk geht dabei leer aus!!!

SiemReap-23.jpg

SiemReap-24.jpg

SiemReap-25.jpg

Posted by HikHak 05:20 Archived in Cambodia Comments (1)

Phnom Penh

Eine Stadt versinkt im Chaos

overcast 35 °C

Am 16.März verabschieden wir uns von der Insel Koh Wai und machen uns auf Richtung Kambotscha.

Wir verlassen Thailand über den Grenzposten Hat Lek
Visa on Arrival für 1Monat (ohne Passfoto) 1’200THB kein Problem
Bereits am Grenzposten werden wir von einer Horde $-hungriger Khmers empfangen, welche uns lautstark ihre Dienstleistungen aufdrängen wollen…. Indien lässt grüssen!!!

PhnomPenh-01.jpg

PhnomPenh-02.jpg
Nach zähen Verhandlungen, während 2h bei glühender Hitze, gelang es uns doch noch eine adäquate und preiswerte Fahrgelegenheit zu organisieren. Mit einem französischen Pärchen düsten wir im Privattaxi Richtung Phnom Penh.

PhnomPenh-03.jpg
Die Strasse war ganz passabel, nur einige Brückenabschnitte sind noch nicht fertig gestellt.
No Problem Sir, wir überqueren den Fluss auf altbewährte Weise, per Fähre Made in Cambodia.

PhnomPenh-04.jpg

PhnomPenh-05.jpg
Unser Guesthouse (GH Nr.9, Lakeside) in Phnom Penh sieht auf den ersten Blick ganz gut aus, entpuppte sich aber schnell als Drogenkonsums- und Umschlagsplatz. Wir waren echt entsetzt, wie sich hier einige hängen gebliebene Touris den Rest gaben…

PhnomPenh-06.jpg
Entschädigt wurde das traurige Szenarium allerdings durch die schöne Aussicht auf den Boeng Kak See.

PhnomPenh-07.jpg

PhnomPenh-08.jpg

PhnomPenh-09.jpg

PhnomPenh-10.jpg

PhnomPenh-11.jpg

PhnomPenh-12.jpg
Strassenleben und Markgeschehen in Phnom Penh.

Durch die Strassen zu gehen ist wegen der mörderischen Hitze anstrengen, entschädigt wird man allerdings durch das unvergleichliche lächeln der Khmer.
Auch wenn der Holocaust der roten Khmer tiefe Narben auf den Seelen der Menschen hinterlassen hat, ihr berühmtes Lächeln, das „sourir khmer“, mit dem sie jeden fremden verzaubern, haben sie nicht verloren.

Posted by HikHak 03:17 Archived in Cambodia Comments (0)

(Entries 1 - 4 of 4) Page [1]